Am 9. Oktober 2017 flogen 30 Mitglieder und Freunde der Senioren Union Viersen nach Bari, um von dort aus mit dem Bus die Kulturschätze Apuliens zu entdecken und zu erleben. Ob nun die Sakralbauten aus zahllosen Epochen in den adriatischen Hafenstädten wie Barletta, Trani oder Bari, die Trullis in Alberobello, die Barockstadt Lecce, die bizarren Grotten oder die geheimnisvolle staufische Festung Castel del Monte – alles war einfach beeindruckend. Aber auch regionale Spezialitäten wie Wein, Öl und Käse wurden bei der Produktion präsentiert und konnten anschließend kostend genossen werden. 8 Tage Apulien: Das war eine Traumreise.

Apulien Gruppenfoto

Höhepunkte im Land des Lächelns Thailand

 23.Jan. – 3.Febr. 2018

Thailandein Land voller Jahrhunderte alter kultureller Schätze und landschaftlicher Schönheit – fremd und exotisch. Ein Land voller Abwechslung, Abenteuer, Herzlichkeit und toller Naturwunder. Auch der religiöse Blickwinkel ist gegeben, was dieses Land doppelt interessant macht. Vor allem aber der Umstand, dass die Reisezeit in einen Zeitraum fällt, in dem es bei uns in Deutschland noch kalt und grau ist, führt dazu, dass dieses Paradies am anderen Ende der Welt ein Traumziel ist.

 Zu dieser Erlebnis- und Bildungsreise durch „das Land des Lächelns“ möchte die CDU Senioren Union Viersen Sie herzlich einladen.

Weitere Informationen:

Flyer Thailand

Einladung Thailand

Anmeldeformular Thailand

Die Senioren Union Viersen veranstaltet ihre diesjährige Sommertour am 22.August 2017 ab 12:00 Uhr per Fahrrad, PKW und Bus ins nahegelegene Gut Heimendahl. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir die romanisch –römische Kapelle in St. Peter.

Gäste sind herzlich eingeladen.

Gut Heimendahl ist ein über 650 Jahre alter historischer Gutshof, der heute als aktiver landwirtschaftlicher Betrieb unter Denkmalschutz steht und mit Direktvermarktung neue Wege eingeschlagen hat. Neben der Land- und Forstwirtschaft steht die artgerechte und natürliche Tierhaltung im Vordergrund, zudem können Sie dort seltene Schafe, Hühner- und Gänserassen beobachten,

Der Hofladen mit Cafe und Hofmetzgerei ist das Herzstück des Gutsbetriebes, ferner gibt es einige Läden u.a. eine Goldschmiede und ein Antikladen.

Der Eigentümer Hannes von Heimendahl führt persönlich durch den „Hof mit Seele.“ Nach der Besichtigung gibt es in geselliger Runde eine leckere Suppe.

Weitere Informationen und eine erforderliche Anmeldung:

Geschäftsstelle der CDU Tel.: 02162 29011 oder

Peter Nawrath Tel.: 02162 70250, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

9. - 16. Okt. 2017 Studien- und Erlebnisreise nach Apulen.

Senioren Union Viersen

Anmeldung zu dieser Flugreise bis 30. Juni 2017.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Peter Nawrath Tel.: 02162 70250, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder der Geschäftsstelle der CDU Tel.: 02162 29011.

Unser bisheriger Vorsitzender Marc Peters hat - wie stets angekündigt - nach zwei Jahren den Staffelstab an der Spitze des Stadtverbands übergeben. Zugeschnappt hat Sebastian Achten, der zuvor Geschäftsführer der Partei war.

Wir gratulieren allen Gewählten und danken dem alten Vorstand, der in schwierigen Zeiten das Ruder übernommen und die zerstrittene Partei wieder zu einer Einheit geschmiedet hat.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/24-jaehriger-fuehrt-jetzt-viersens-cdu-aid-1.6784851?utm_source=facebook&utm_medium=referral&utm_campaign=share

17 Mitglieder und Freunde der Seniorenunion Viersen begaben sich vor dem

Osterfest auf eine zwölftägige Reise in den Südwesten Afrikas - nach Namibia!

Die Hauptstadt Windhoek mit dem Wahrzeichen der neoromanisch-gotischen

Christuskirche lernten sie kennen ; aber vor allem gefiel die Namib-Wüste mit

ihren beeindruckenden Dünen. In ein Wunderland verwandelt sich die Gegend,

wenn es alle zehn Jahre einmal Regenfälle gibt. Dann wird die ausgetrocknete

Lehmpfanne Sossusvlei zu einem See.

Von Swakopmund aus, wo man im "Cafe Anton" Schwarzwälder Kirschtorte

genießen konnte, wurden Ausflüge gemacht. Hauptattraktion war die Lagune

von Walvis Bay, in der Seevögel, darunter Flamingos und Pelikane, gesichtet

wurden. Beliebtes Ziel waren auch die Robbenbänke; manche Tiere waren so

zutraulich, dass sie sogar ins Boot sprangen, um die Touristen zu begrüßen.

Doch der absolute Höhepunkt war der Etosha-Nationalpark mit der 5000 km²

großen Etosha-Pan, einer großen, weißen Salzpfanne. Drei Tage hatten die

Senioren Zeit, um die "Big Five" mit Bus und Jeep zu suchen. Man verweilte in

einer fantastischen Tierwelt : Zebras, Giraffen, Oryxantilopen, Gnus, Kudus ,...,

viele Vogelarten sah man.

Übernachtet wurde vorwiegend in Lodges oder auf Gästefarmen, die sich in

landschaftlich reizvoller Lage befanden und besten Service boten.

2.629 km hatten die Viersener Senioren zurückgelegt, bevor es hieß:

"Goodbye Namibia! Traumland in Africa!"  

Namibia2017

Die Analyse des Wohnraumbedarfs in der Stadt Viersen, die dem Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Rates der Stadt Viersen vorliegt, zeigt überdeutlich, dass beim Wohnungsbau dringender Handlungsbedarf besteht. Laut den Analysten fehlen im Kreis bis 2020 bis zu 1300 Wohnungen, d.h. in der Stadt Viersen bis zu 350. Dieses Defizit besteht sowohl im frei finanzierten Wohnungsbau als auch im geförderten Wohnungsbau. Da im frei finanzierten Wohnungsbau die Gesetzte des Marktes eine Lösung des Problems befördern, muss das Augenmerk der Kommunen auf den geförderten Wohnungsbau gerichtet sein.

„Die gesellschaftliche Entwicklung führt dazu, dass in Zukunft ein immer weiter wachsender Teil der Bevölkerung, vor allem auch alleinstehende ältere Menschen, auf diese Unterstützung angewiesen sind“, so Stephan Sillekens, Vorsitzender der Viersener CDU Ratsfraktion. Schon heute stehen 2300 geförderte Wohnungen einem Bedarf von ca. 6000 Wohnungen gegenüber. Zudem fallen bis 2025 ca. weitere 200 Wohnungen aus der Förderung (geplante Neubautätigkeit kann dies nicht völlig kompensieren), wobei nach Analyse der Statistiker jedes Jahr ein Mehrbedarf von mindestens 250 Wohnungen entsteht. Daraus folgt, dass geförderter Wohnungsbau ein wichtiger Baustein vorausschauender Politik ist.

Im Moment mag der Bedarf noch über den freien Markt gedeckt werden können, aber es ist absehbar, dass dieser bald gesättigt ist. Spätestens dann werden, wie das Beispiel der Großstädte zeigt, die Mieten deutlich anziehen. Deshalb ist es wichtig gerade jetzt in kostengünstigen geförderten Wohnungsbau zu investieren.

Deshalb erfüllt es die Viersener Christdemokraten mit Sorge, dass aufgrund der Neuregelung der Kosten der Unterkunft (KdU) im Kreis Viersen der öffentlich Wohnungsbau destabilisiert wird, weil selbst diese relativ niedrigen Kosten vom Träger der KdU als zu hoch angesehen werden. Die Folge ist, dass der Zugang zu diesem Wohnraum beispielweise in Viersen für die Bedürftigen massiv eingeschränkt wird und Neubautätigkeit darunter leidet. Das bedeutet, dass der dringend notwendige kostengünstige Wohnraum in Zukunft nicht zur Verfügung steht und der Steuerzahler die Zeche zukünftigen der höheren Mieten zahlen muss. Dies gilt es zu vermeiden.

Dabei ist zu beachten, dass das jetzige Kostenniveau nicht durch eine besonders „luxuriöse“ Ausstattung der Wohnungen entstanden ist, sondern durch eine Fülle an Wohnungsbauvorschriften; dies wird die Kosten auch in Zukunft steigen lassen: So muss ab einer dreigeschossigen Gebäudehöhe in Zukunft zwingend ein Aufzug eingebaut werden, schon heute müssen Flächen für den Einbau vorgesehen werden. Die Barrierefreiheit ist eine durchaus sinnvolle Vorgabe, aber dadurch vergrößern sich die Nebenkosten für die Mieter. Genauso zwingend vorgeschrieben sind Stellplätze für PKWs oder Balkone. Ebenso lässt der Betrieb gesetzlich vorgeschriebener immer aufwendigerer technischer Anlagen die Nebenkosten steigen. Wohlgemerkt sind dies keine „Luxusoptionen“, sondern zwingend vorgeschriebene und besonders kostenträchtige Vorgaben, die vor allem im städtischen Umfeld besonders ins Gewicht fallen. Dies müsse auch bei den Regelungen zu den Kosten der Unterkunft in einer an den jeweiligen Ort angepassten Weise Berücksichtigung finden.

„Aus diesem Dilemma können wir nur herauskommen, wenn sich alle Akteure zu einem von beiden Seiten ergebnisoffen geführtem Gespräch an einen Tisch setzen. Wir brauchen Lösungen!“ so Dr. Jürgen Moers, stellvertretender CDA Kreisvorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der Viersener Christdemokraten: „Nicht miteinander zu reden oder auf Maximalpositionen zu verharren schädigt, auch schon bevor wir das Jahr 2025 erreichen, über explodierende Kosten der Unterkunft alle Kommunen im Kreis.“

CDU Fraktion zu Besuch in der Rettungswache Viersen 1Am vergangenen Mittwoch machten sich die Mitglieder der CDU Fraktion in den Räumen des Rettungsdienstes kundig über die Unterbringungssituation und die Ausstattung des Viersener Rettungsdienstes. Hintergrund ist die Frage, ob ein Neubau einer Rettungswache in Viersen notwendig ist.

Die Einsatzzahlen einerseits, aber auch die Anforderungen an die Hygiene andererseits sind beim Rettungsdienst in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Die Versorgung der Viersener Bevölkerung sicher zu stellen und die baulichen Voraussetzungen für eine zukunftssichere Lösung zu schaffen, ist den Ratsmitgliedern dabei ein wichtiges Anliegen. Die heutige Rettungswache genügt diesen Anforderungen nicht mehr, so ein Fazit.

„Unsere Rettungswache ist für die modernen Anforderungen nicht mehr ausreichend, hier muss dringend etwas geschehen“, so Ralf Robertz, der im zuständigen Ausschuss Sprecher der CDU ist. Wert legen die Ratsmitglieder allerdings darauf, dass möglichst alle Viersenerinnen und Viersener innerhalb von 8 Minuten von einem Rettungsfahrzeug erreicht werden, so wie es die Vorgaben für Städte unserer Größenordnung vorsehen. „Wir werden eine Verbesserung der Unterbringung des Rettungsdienstes nicht mit einer Verschlechterung der Versorgung der Menschen in Helenabrunn und Robend erkaufen“, sagte Fraktionsvorsitzender Stephan Sillekens. Die CDU Ratsmitglieder plädierten deshalb dafür die Stadtverwaltung mit der Erstellung eines Konzeptes zu beauftragen, die diese Ziele verwirklicht.

Spende KSBViersen. Was würde die Zivilgesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement und private Spenden tun? Viele gute Angebote könnten nicht fortbestehen, die Arbeit mit Benachteiligten und sozial Schwachen würde spürbar leiden. „Genau deshalb legen wir in der Fraktion monatlich einen kleinen Obolus zur Seite und spenden das gesammelte Geld an einen oder mehrere gute Zwecke in unserer Stadt“, erklärt die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Anne Kolanus.

Freuen konnte sich somit nicht nur kürzlich das Don-Bosco-Heim über einen Scheck der CDU-Fraktion - auch der Viersener Ortsverband des Kinderschutzbundes erhielt nun 500 EUR. Diese wurden von Anne Kolanus (rechts im Bild) überbracht und seitens des Vereins von Uta Petersen (links) und Ulrike Spielhofen freudig entgegengenommen. 

„Wir halten die Arbeit des Kinderschutzbundes für extrem wichtig und wollen mit unserer Spende zumindest ein kleines Zeichen der Anerkennung setzen“, so die CDU-Ratsfrau im Namen ihrer Fraktion. Ob Familienberatung, Spielgruppen, Hausaufgabentreff, Ferienspielaktionen, die bekannte „Nummer gegen Kummer“ oder der Mittagstisch: Die Vielfalt der Aktivitäten kann nur dann aufrechterhalten werden, wenn sich genügend ehrenamtliche Helfer zur Mitarbeit finden und die Ausgaben durch Spendengelder refinanziert werden können. Kolanus: „Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Kinderschutzbund im Interesse der gesamten Gesellschaft handelt, indem er Familien und Kinder unterstützt.“

Neujahrsempfang Viersen CDUDas neue Jahr im Kreise netter Menschen und abseits des politischen Alltags begrüßen, sich gemeinsam auf die wartenden Herausforderungen einstimmen - rund 100 Besucher trafen auf Einladung unseres Parteivorsitzenden beim diesjährigen Neujahrsempfang zusammen und machten von der Möglichkeit Gebrauch, sich auszutauschen und über dies und das zu plaudern.

Meine lieben Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

meine sehr verehrten Zuhörerinnen und -hörer,

warum machen wir uns so eine Mühe mit den Haushaltsberatungen? Das Volk hat sein Urteil schon gefällt. Ich zitiere aus einem Leserbrief aus dem Grenzland Kurier des vergangenen Donnerstag, 15.12.2016: “Es ist ein Trauerspiel, wenn die Verwaltung den Haushaltsentwurf vorlegt und die Politik anschließend darüber berät“. Weiter führt der Schreiber aus, in Viersen würde schnell über die Erhöhung kommunaler Steuern nachgedacht und während man in anderen Kommunen sparsam mit den Mitteln der Bürger umgehe, sei dies in Viersen unterblieben.

Eine solche sicherlich als harte Kritik gemeinte Meinungsäußerung schreit förmlich nach einer Antwort. Ob schon der Begriff „Trauerspiel“ gut gewählt ist, darüber ließe sich trefflich streiten. Denn das bürgerliche Trauerspiel, und so ist es in den letzten zweihundert Jahren uns bekannt, ist eher ein intellektueller Akt der Emanzipation des Bürgertums vom Adel und somit Zeichen einer grundlegenden Neuorientierung der Gesellschaft und der in ihr handelnden Akteure. War es bisher nur erlaubt gewesen Tragödien mit adligen Figuren zu besetzen, so überschreitet im bürgerlichen Trauerspiel das Bürgertum bewusst diese Grenze und erobert sich somit den ihm seiner Meinung nach zustehenden Respekt und  Anerkennung. Sicherlich orientiert sich das Trauerspiel dabei an der Tragödie aristotelischen Zuschnitts, gerade in seiner frühen Phase etwa bei Lessing oder  Schiller dient es aber der „moralischen Selbstvergewisserung des Bürgertums und der Darstellung von Willkürakten des Adels“.

Verlassen wir an dieser Stelle die Vorlesung über das Trauerspiel und wenden uns der inhaltlichen Kritik des Briefschreibers zu:

Ja, es ist richtig, unser Haushalt ist defizitär. In der aktuellen Fassung liegt das Defizit bei 12,9 Mio. Euro. Richtig ist aber auch, dass dieses Defizit schrumpft, satte 7 Mio. Euro sind es in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr. Und nach unserem Haushaltsicherungskonzept wird sich diese Tendenz in den kommenden Jahren fortsetzen, so dass wir das Ziel des Haushaltssicherungskonzeptes, nämlich den Haushaltsausgleich, in der vorgeschriebenen Zeit und mit etwas Glück sogar früher erreichen werden. Hier kann man also sagen, die Sparbemühungen sind erfolgreich, die Arbeit, die im Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung koordiniert wird, trägt Früchte, auch wenn nicht alle dort versammelten Vertreter immer mitmachen und an einem Strang ziehen. Ich will an dieser Stelle aber nicht verschweigen, dass auch unser Haushalt stark profitiert von einer stabilen Wirtschaftslage und einem steigenden Gesamtsteueraufkommen. Es ist deshalb an der Zeit hier an ein altes Bonmot zu erinnern: „Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie sich mit der Zukunft befassen.“ All unsere Planung sind auf tönernen Fundamenten gebaut, wenn sich die Rahmenbedingungen grundlegend ändern. Potenzial dafür gibt es genug: Brexit, Krise der EU, Donald Trump, zunehmender Populismus, usw. Jedes dieser Stichworte hat die Fähigkeit bis tief in unsere Strukturen hier vor Ort sich auszuwirken. Hoffen wir gemeinsam, dass dies sich nicht bewahrheitet.

Doch zurück zu unserem heute zu verabschiedenden Haushaltsplan: Was mich besonders freut in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass der Schreiber an einem Punkt bewusst faktisch falsch liegt, nämlich beim Thema Steuern. Die Realsteuersätze sind in Viersen seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verändert worden, erst recht nicht nach oben, und dies, obwohl sie keinen Dynamisierungsfaktor in sich tragen. Zu gut Deutsch: die von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu zahlenden Grundsteuern sind auch in den absoluten Zahlen gleich geblieben. Ich finde es schon bemerkenswert, um kein anderes Wort zu benutzen, dass wir von unserer Haushaltsaufsicht aufgefordert werden, Steuerspielräume zu nutzen, sprich die Steuern zu erhöhen, und wir es wieder nicht tun und nicht tun müssen. Wer sich in unserer Region umsieht wird lange suchen müssen um eine Gemeinde zu finden, die ähnliche lange wie Viersen die Finger von der Steuerschraube gelassen hat. Und die Position der Stadt mit den höchsten Realsteuern im Kreis Viersen haben wir auch gerne an eine andere Kommune abgegeben.

Nebenbei bemerkt, auch unser Schuldenstand sinkt, laut Plan im kommenden Jahr um 2. Mio. Euro, und im Konsolidierungszeitraum sogar um weitere 20 Mio. Euro.

Dies war und ist möglich obwohl wir mit diesem Haushalt so viel investieren, wie lange nicht mehr. Auch dank der Kofinanzierung von Bund und Land profitieren zahlreiche Bereiche unserer Stadt, etwa die Schulen, von dieser Entwicklung. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass etwa für die Gesamtschule an der Lindenstraße, für die Keppler Realschule in Süchteln oder die Grundschule im Rahser Investitionen von mehr als 2,4 Mio. Euro vorgesehen sind.

Aber auch Investitionen in die Infrastruktur wie die Erneuerung der Oberrahserstraße  oder unsere Investitionen in dem Bereich der Energieerzeugung durch den Bau von Blockheizkraftwerken und Photovoltaikanlagen sind hier zu nennen. Wenn also von einem Investionsstau in den Städten geredet wird können wir für Viersen zumindest für das kommende Jahr melden, das unser Haushalt dem im Rahmen unserer Möglichkeiten Rechnung trägt.

Die durch Förderprogramme möglich werdenden Investitionen stellen uns mittlerweile schon vor bisher völlig unbekannte Probleme. So ist in zunehmenden Maße davon zu hören, dass die Personalkapazitäten in einzelnen Fachbereichen erschöpft sind und nicht mehr ausreichen, dass sich ankündigende Geld auch zügig auszugeben. Mit dem neuen Stellenplan etwa sind zusätzliche Stellen im Gebäudemanagement verbunden, um diesem Phänomen zu begegnen. Es macht aber auch ein zunehmendes Problem deutlich, das die Finanzierung der Städte und Gemeinden in unserem Land auszeichnet. Förderprogramme, seien sie noch so gut gemeint, ersetzen nicht die ausreichende Finanzierung der Kommunen generell. Sie erhöhen den Grad der Fremdbestimmung unserer Stadt. Nicht mehr wir vor Ort entscheiden, wo investiert wird, sondern Land und Bund nehmen direkt Einfluss. Dabei zeichnet es doch gerade die kommunale Ebene aus sich vor Ort auszukennen und selbst bestimmen zu können, wo in der Stadt Investiert werden muss und wo nicht. Dies führt zu absurden Entwicklungen. Liegt ein zu behebender Missstand in einem Fördergebiet, wunderbar, das Geld fließt ausreichend, manchmal sogar mehr als das, liegt er aber nicht dort, dann ist aufgrund der hohen Beanspruchung der städtischen Haushalte durch Pflichtaufgaben eben kein Geld da, um einen Missstand zu beheben. Insofern mischt sich ein fader Beigeschmack in die Freude über die zusätzlichen Geldmittel, die in diesem Haushalt für Investitionen bereit stehen. Schon im vergangen Jahr habe ich an dieser Stelle gesagt: Ein Satz bleibt aber auch wahr: Wären die Kommunen ausreichend finanziert von Bund und Land, wären wir auf solche Programme gar nicht erst angewiesen.

Dieser Haushalt ist seit langer Zeit wieder ein Haushalt, in dem wir auch seitens der Kommunalpolitik deutlich unsere Handschrift hinterlassen konnten. Dies gilt z.B. im Stellenplan. So ist es uns Christdemokraten z.B. gelungen, Mehrheiten zu finden in den Ausschussberatungen für die Aufstockung der Arbeit des Streetworks in unserer Stadt. Wir verbinden damit ausdrücklich, dass wir diese Arbeit sehr schätzen und für erfolgreich ansehen. Wir sind deshalb sehr dankbar, dass dieser Gedanke auch von anderen Fraktionen geteilt und unterstützt wurde.

Ebenso verhält es sich, Achtung es kommt ein Neologismus, mit dem Nahverkehrsmanager, den wir im kommenden Jahr erwarten dürfen, wir hatten noch einen Radverkehrsbeauftragten gefordert. Die Verwaltung hat diese Wortneuschöpfung getätigt, verbunden ist dabei für uns gemeinsam diese Tatsache mit der Vorstellung, dass wir unsere Anstrengungen in unserer Stadt Rechnung tragen wollen, die sich veränderte Mobilität in unsere Planungen aufzunehmen. Gerade in unserer Stadt ist es möglich, vieles ohne Auto zu erledigen, aber seien wir ehrlich, was die Entwicklung einer Nahmobilität ohne Auto (früher hätten wir von Radverkehr gesprochen) angeht haben wir Nachholbedarf. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies ein zunehmend wichtiger Baustein werden wird, die Menschen in unserer Stadt mobil zu halten und ein wichtiger Punkt werden wird, für alle jene, die heute überlegen, wo sie morgen leben wollen.

Ein drittes Anliegen, das uns sehr am Herzen lag, war die personelle Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOV). Jedes Gemeinwesen braucht Regeln des Zusammenlebens. In Teilen unserer Bevölkerung, aber auch gestützt durch die Datenlage, hat sich der Eindruck verfestigt, dass die Befolgung dieser Regeln durch die öffentliche Hand nicht in ausreichendem Maße be- und überwacht wird. Jedes Ratsmitglied wird sich auch an entsprechende Bürgeranträge und Berichte erinnern. Leider war allzu oft in der Vergangenheit zu hören, dass der Verwaltung die personelle Ausstattung fehle, um die entsprechenden Maßnahmen auch in der notwendigen Art und Weise durchzuführen. Für uns war und ist deshalb die Verstärkung der Präsenz des KOV in der Öffentlichkeit ein wichtiges Mittel, einerseits als direkter Ansprechpartner unserer Bürgerinnen und Bürger zu dienen, andererseits um den Willen der öffentlichen Hand zu demonstrieren, Recht auch Geltung zu verschaffen. Das dies jetzt Eingang in den Stellenplan gefunden hat aufgrund unserer Beantragung und der entsprechenden mehrheitlichen Beschlussfassung im HuF, freut uns sehr und auch hier sagen wir Danke bei denjenigen, die unseren Argumenten gefolgt sind.

Jetzt mag sich bei Einigen hier der Eindruck breit machen, wir hätten an diesem Haushalt aber nun so gar nichts auszusetzen. Weit gefehlt.

Der Haushalt ist Ausdruck und Umsetzung von Ideen und Gedanken, die die Verwaltung und die Politik im Vorhinein diskutiert und entwickelt hat. Dieser Haushalt profitiert dabei wesentlich von der Fortführung und Umsetzung von Ideen, die vor etlichen Jahren diskutiert wurden. Neue Perspektiven setzt er kaum. Weder setzt er diesbezüglich Signale in die Bürgerschaft, noch setzt er Signale in die Verwaltung. Ich will dies hier mit ein paar kurzen Belegen versehen.

Bereits im vergangenen Jahr habe ich angemahnt, dass wir eine Aufgabenkritik für die Kernverwaltung brauchen. Bisher regt sich diesbezüglich nichts. Im Gegenteil, die Zustände sind eher schlimmer geworden. Immer weiter scheinen sich Teile der Verwaltung vom Stichwort Bürgerfreundlichkeit zu entfernen. Viele von uns erinnern sich sicherlich noch an den vergangenen Sommer und die seinerzeit aufgeführte Vorstellung der zeitweisen Schließung des Bürgerservices. Da kann man nur sagen, hier ist bis in höchste Verwaltungsstellen nicht begriffen worden, worauf es bei diesem Thema ankommt.

Stichwort Digitalisierung: Alle Experten sind sich einig, das Megathema der Zukunft. Dieses Thema muss auch die Verwaltung erfassen. Wie können wir unsere Abläufe effektiver und bürgerfreundlicher gestalten und welche Mittel brauchen wir dafür. Soll die minimale Veränderung des Stellenplanes in Sachen IT Betreuung hier bereits die Antwort sein? Das zeugt in meine Augen davon, dass dieses Thema noch gar nicht im Stadthaus wirklich angekommen ist.

Stichwort Stadtentwicklung: Bisher diskutieren wir dies vorrangig unter dem Stichwort Bauplanung. Ich frage mich jedoch, wo sehen wir die Schwerpunkte unserer Stadt im Ganzen. Sind wir in Zukunft der Schrebergarten Düsseldorfs oder wollen wir etwas Eigenes erreichen? Wir diskutieren mit Inbrunst über die Inhousefähigkeit der Organisationsmodelle unserer städtischen Tochtergesellschaften, aber nicht über die Frage, wohin diese sich in Abstimmung mit den Stadtzielen entwickeln sollen. Wie prägend solche Fragen für eine Stadt sind, der muss sich nur den Namen eines ehemals riesigen Arbeitgebers in unserer Stadt in Erinnerung rufen. Kaisers. Die lachende Kaffeekanne hat endgültig ausgelacht. Für Generationen von Menschen in unserer Stadt wäre das bis vor kurzer Zeit ein nicht denkbarer Gedanke gewesen. Und wie hat dieser Name unsere Stadt, und die Menschen in ihr geprägt. Alleine in meiner Familie haben alle Familienmitglieder der Elterngeneration dort Brot und Arbeit gefunden. Mein Vater war über seine Pensionierung hinaus mit Stolz ein Kaiserlicher! Bis heute werden Teile unserer Stadt durch „kaiserliche“ Bauten geprägt, denken wir nur an die Festhalle. Aus und vorbei. Was macht das mit uns? Wo und wie wollen wir die Stadt weiter entwickeln? Auf welche Arbeitgeber setzen wir für die Zukunft, wie richten wir unsere Wirtschaftsförderung aus? Und last but not least, was machen wir mit dem Gelände, wo heute noch Kaisers dransteht? Auch dazu findet sich nichts im Haushalt.

Nicht nur die IHK mahnt zum wiederholten Male Fragen der interkommunalen Zusammenarbeit an. Haben wir dazu in den letzten Monaten ein Signal aus der Verwaltung bekommen oder lesen wir gar dazu etwas in unserem Haushalt? Eher rhetorische Fragen, die Antworten haben Sie sich längst selbst gegeben.

Ich finde, es wird Zeit die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Veranstaltungen besuchen und in der Öffentlichkeit glänzen, das ist das eine, jetzt ist Zeit für das andere, Ärmel hochkrempeln und an der Zukunft arbeiten.

Schließe ich also den Zirkel, den ich mit meiner Anfangsbemerkung eröffnet habe, dann komme ich zu einer eindeutigen Antwort. Es ist nicht der Haushalt, der das Trauerspiel ist. Im Gegenteil, dieser Haushalt setzt Signale, dass wir uns jetzt den wirklich wichtigen Dingen in unserer Stadt zuwenden können.

Zum allerletzten Schluss mein Dank an diejenigen, die in den vergangene Monaten viel Zeit mit diesem Haushalt und seiner Erstellung verbracht haben und an Herrn Dahmen, der nicht müde wird, uns zu erklären, wie das Ding funktioniert.  

Über 80 von insgesamt 200 Mitgliedern der CDU Senioren Union  Viersen trafen sich im Katharina-von-Bora-Haus, Süchteln, zur jährlichen Weihnachtsfeier.

Nachdem der Vorsitzende Herr Peter Nawrath  Mitglieder und Ehrengäste  begrüßt hatte, gab es einen kurzen Rückblick in Bild und Ton über die gemeinsamen Erlebnisse in diesem Jahr. Die Weihnachtsfeier gestaltete der Senioren-Chor  mit meist eigenen Texten in plattdeutscher Sprache zu bekannten weihnachtlichen Melodien. Herr Theo Thissen, Vorsitzender der  CDU Senioren Union Bez.Niederrhein, wies in seiner  Ansprache  auf die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen hin.Der Viersener CDU Vorsitzende Marc Peters zeichnete langjährige Mitglieder mit einer Urkunde aus.Beim gemütlichen Beisammensein mit   Kaffee und selbst gebackenem Kuchen wurden intensive Gespräche geführt.

Wie in jedem Jahr spendeten die Senioren auch wieder für einen guten Zweck. Herr Wilfried Steffestun stellte im Auftrag des Fördervereins "Haus Franz" das Hospiz in Dülken vor. Insgesamt 400 € für besondere Aufgaben durfte der Schatzmeister mitnehmen. Zufrieden zeigten sich alle. Jeder bekam noch einen Weckmann,"e lecker Männke", als Wegzehrung und im Sinne der Globalisierung und in Erinnerung an viele Reisen wünschte der Seniorenchor in zahlreichen verschiedenen  Sprachen: "Frohe Weihnachten und ein glückliches Neujahr"!

Ordnungsamt

 

Nach dem Willen der CDU sollen zwei zusätzliche Stellen für den Kommunalen Ordnungsdienst Viersen (KOV) eingerichtet werden. Ein entsprechender Antrag der CDU Fraktion steht auf der Tagesordnung des nächsten Haupt- und Finanzausschusses. Diese Stellen sollen nicht alleine dazu dienen, progressiv bei möglichen Ordnungsvergehen einzugreifen, sondern auch die Funktion des KOV als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bürger auf der Straße zu stärken, so Ralf Robertz, ordnungspolitischer Sprecher der CDU. Robertz weiter: "Mehrfach wurde in verschiedenen politischen Beratungen deutlich gemacht, dass die ausgedünnte Personaldecke der Kreispolizeibehörde eine verstärkte Mitarbeit und Präsenz kommunaler Ordnungskräfte unerlässlich macht. In diesem Zusammenhang hat die Verwaltung eine Aufstockung des KOV in ihrer Vorlage sogar als „wünschenswert“ beschrieben“.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Stephan Sillekens, beschreibt die Sache noch klarer: „Während die Verhältnismäßigkeit der Polizeikräfte in verschiedenen Bundesländern auf 100.000 Einwohner gerechnet, beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern als Flächenland auf 358 Polizeibeamte und in Bayern auf 328 Polizeibeamte beziffert werden kann, sind es in Nordrhein-Westfalen lediglich 228 Polizeibeamte und im Kreis Viersen sogar nur 168 Polizeibeamte. Somit müssen wir nun in den Kommunen selbst aktiv werden und Versäumnisse des Landes ausgleichen“.

Beide Politiker sind sich einig, die Viersener Bürgerinnen und Bürger hätten den Eindruck, dass nicht ausreichend dafür getan werde, die Regeln, welche ein harmonisches und geordnetes Zusammenleben der Bewohner Viersens garantieren, mittels ausreichender Präsenz der Ordnungskräfte durchzusetzen und zu gewährleisten. Sillekens dazu weiter: „Wichtig ist für den Bürger nicht alleine grundsätzlich, dass Ordnungskräfte mit repressiven Mitteln gegen mögliche Ordnungsvergehen einschreiten, sondern auch, dass sie durch ihre Präsenz ein Gefühl der Sicherheit vermitteln“. Weiter ist mit dem stetigem Wegfall der umgangssprachlich bekannten „Friendly Officer“, also der polizeilichen Fußstreifen in den Straßen Viersens, eine Nähe der Bürgerschaft zu Ordnungskräften als freundliche Ansprechpartner, auch bei kleinen Fragen und Sorgen, in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Auch in Zeiten eines kritischen Haushalts gibt es für uns Dinge, die hohe Prioritäten haben und dieses Thema gehört zweifelsohne für die CDU dazu, so die beiden Kommunalpolitiker abschließend.

Bis Weihnachten sind es zwar noch einige Wochen, im Don-Bosco-Heim aber gab es schon jetzt Bescherung: 500 EUR überreichten der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Gütgens und sein Fraktionskollege, der stellvertretende Bürgermeister Hans-Willy Bouren, an die Leiterin der Einrichtung Stefanie Heggen, die sich über den unerwarteten Geldsegen freute: „In diesem Jahr haben wir eine hauseigene Musikgruppe gegründet. Hierfür fehlen noch Instrumente und Hilfsmittel. Die Spende der CDU wird hier ganz gewiss gut zum Einsatz kommen."

Zurzeit betreut die Don-Bosco-Heim gGmbH im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe in Viersen 102 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 Monaten bis 21 Jahren und gibt ihnen ein Zuhause. „Wir versuchen den Alltag in unserem Haus bunt, fröhlich und liebevoll zu gestalten“ so Stefanie Heggen, „deshalb achten wir darauf, dass z.B. die Kinderzimmer wie bei klassischen Familien unterschiedlich gestaltet sind und Raum für Individualität lassen.“ Ob Poster, eine Lieblingswandfarbe, Pflanzen oder auch mal ein Aquarium – die Kinder sollen sich wohl fühlen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, als klassische Kinderheime verwaiste Kinder aufnahmen, gebe es heutzutage jedoch vielfältigere Schicksale und Hintergründe, warum Kinder nicht in ihrer Familie leben können. Heggen: „Das fordert auch die Betreuer auf ganz besondere Weise. Reguläre Öffnungszeiten und Feierabende gibt es bei uns nicht, unsere Pädagogen sind rund um die Uhr gefragt.“ Größere Projekte und Anschaffungen, die der Arbeit mit den Kindern zu Gute kommen, sind oftmals nur mit Unterstützung in Form von z. B. Geldspenden möglich.
„Genau aus diesem Grund haben wir in der Fraktion entschieden, einen Teil unserer Aufwandsentschädigung in diesem Jahr an das Don-Bosco-Heim zu spenden“, sagt Thomas Gütgens. Eine gute Wahl, wie auch Hans-Willy Bouren bestätigt: „Das Don-Bosco-Heim hat hier in Helenabrunn eine langjährige Tradition und leistet sehr gute Arbeit. Wir freuen uns, einen Beitrag für die Kinder leisten zu können."

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Rettungskräfte benjaminnolte Fotolia

Die CDU Fraktion zeigt sich weiterhin erstaunt, mit welchem Selbstverständnis die Diskussion zur Erhöhung der Aufwandsentschädigung beim Leiter der freiwilligen Feuerwehr von einigen Fraktionen geführt wird.

Eine Anhebung um 342% der bisherigen Zuwendung ist den meisten Menschen weiterhin kaum zu erklären, so Ralf Robertz, ordnungspolitischer Sprecher der CDU. An der Stelle muss man sicher nochmals genauer hinschauen, wenn das Thema erneut auf die Tagesordnung kommt, so Robertz weiter.

Zum Hintergrund: Die Verwaltung hat in der Vorlage der letzten Sitzung des Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss eine Erhöhung der Aufwandspauschale des Leiters der freiwilligen Feuerwehr, Frank Kersbaum, der auch gleichzeitig das Amt des Leiters der hauptamtlichen Feuerwehr bekleidet, vorgeschlagen. Kersbaum soll so anstatt der bisherigen 175 Euro, eine monatliche Zuwendung von 773 Euro erhalten. Nach aufkommender Kritik aus der CDU wurde die Vorlage vorerst von der Tagesordnung genommen.

Wenn wir hier über eine Erhöhung in diesem Rahmen sprechen, dann sollten wir den Blick grundsätzlich auf die Zuwendung der ehrenamtlichen Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr werfen, so Stephan Seidel CDU, ebenfalls Mitglied im Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss. Seidel erklärt dazu weiter: „Die freiwillige Feuerwehr ist eine wichtige Säule im Konzept der Brandabwehr in der Stadt Viersen. Fällt diese weg, muss sie durch bezahlte hauptamtliche Feuerwehrleute ersetzt werden.“ Sehen wir uns die Zuwendungen der aktiven Ehrenamtlichen in der Feuerwehr an, egal ob es der gemeine Feuerwehrmann oder die Löschzugführer und deren Stellvertreter sind, dann sehen wir dort auch in Bezug auf den zukünftigen Nachwuchs dringenden Handlungsbedarf, erläutern die beiden Ratsmitglieder. In diesen Bezug sollten wir auch da über eine Erhöhung der Zuwendungen in gleicher Relation sprechen, so Robertz, denkbar wäre an der Stelle auch, das Ganze mit einer zusätzliche Rentenversicherung zu koppeln, wie es zum Beispiel in Baesweiler seit zwei Jahren durchgeführt wird.

… zum Artikel „Viersen: Kampf um zweite Gesamtschule“ im RP-Grenzlandkurier vom 05.10.2016

Die Viersener Gesamtschule musste zum laufenden Schuljahr 90 Kinder aus Platzgründen ablehnen. Dies ist für die Betroffenen, die sich auf einen Besuch dieser Schule gefreut haben, sehr hart. Gleichzeitig ist eine funktionierende Schullandschaft ein für alle Bürger wichtiges und kompliziertes System. Neuausrichtungen bedürfen Fingerspitzengefühl, um nicht mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Die Gründung einer neuen Schule zum Beispiel hat gravierende Auswirkungen auf alle (!) anderen Schulen vor Ort. In Zeiten von - im günstigsten Fall - stagnierenden Schülerzahlen heißt eine Neugründung nämlich auch, dass bestehende Schulen geschlossen werden müssen. Ganz konkret gesagt: Im Falle der Gründung einer Gesamtschule steht die Frage im Raum, ob die damit zusätzlich entstehende gymnasiale Oberstufe nicht sogar den Bedarf übererfüllt und die bereits bestehenden Oberstufen in Viersen quantitativ und damit auch qualitativ schwächt.

Zugegebenermaßen sind das eher strukturelle Fragen, die Eltern, welche für ihr Kind die Gesamtschule als beste Schulform bevorzugen, nicht in den Fokus nehmen müssen (wobei sie sich allerdings durchaus Gedanken über die Qualität der zukünftigen Oberstufe machen sollten). Aber es gibt genauso gut Eltern, die nicht die Gesamtschule, sondern eine andere Schulform für ihr Kind wünschen. Bei einer möglichen Elternbefragung, wie die Fraktion Die Linke sie kürzlich zum wiederholten Male beantragt hat, bliebe der Wunsch dieser Eltern auf der Strecke. Denn die angestrebte sog. „Feststellung des Elternwillens“ bezieht sich nur auf das individuelle Interesse, sein Kind an einer Gesamtschule anzumelden, während die Auswirkungen einer zusätzlichen Gesamtschule auf die anderen Schulen (die fast zwangsläufig aus einem entsprechenden Ergebnis folgen würde) vollkommen unbeachtet bleibt. Diese Vorgehensweise (Elternbefragung als Grundlage weiterer Schritte) ist zwar in der Schulgesetzgebung so verankert, sie macht die Sache aber nicht besser.

In anderen Kommunen ist zu beobachten, dass nach der Gründung einer zusätzlichen Gesamtschule alle Gesamtschulen hinter die Qualität zurückgefallen sind, die sie vor der Neugründung vorweisen konnten. Somit würden auch diese Eltern nicht die Schule bekommen, die sie eigentlich haben wollten. Dies kann nur verhindert werden, indem die Kapazitäten in Haupt- und Realschulen sowie im Gymnasium zurückgefahren werden, ginge also klar zu deren Lasten. Eine ehrliche, vorausschauende Elternbefragung müsste also lauten: „Sind Sie dafür, dass eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium zugunsten einer zweiten Gesamtschule geschlossen werden?“ Das ist vom Gesetz her zwar nicht so vorgesehen, wäre aber ehrlich. Um die Benennung der Schulen, die geschlossen werden müssten, drückt sich die Linke mit Hinweis auf die Rechtslage herum. Juristisch richtig, aber nicht ehrlich.

In Viersen haben wir außerdem eine zusätzliche Besonderheit:

In Dülken läuft der einstimmig im Stadtrat verabschiedete Schulversuch der Primusschule bereits im dritten Jahr. Diese Schule, die die Jahrgänge 1 bis 10 umfasst, verfolgt in der Sekundarstufe I, also von der 5. bis zur 10. Klasse, ein ähnliches pädagogisches System wie die Gesamtschule. Das bedeutet: Ab dem Schuljahr 2018/19, wenn der erste Primusschuljahrgang die Grundschulstufe durchlaufen hat und in die Sekundarstufe I wechselt, gibt es drei zusätzliche Klassenzüge im Stadtgebiet, die das längere gemeinsame Lernen - wie auf der Gesamtschule - durchführt. Auch wenn die Primusschule „nur“ ein Schulversuch ist, so würde die Gründung einer zweiten Gesamtschule im Stadtgebiet auch diesen Schulversuch gefährden. Das Ergebnis: Scheitern eines neuen Konzeptes und Unterminierung der Schulgründung, noch bevor die Schule voll entwickelt ist. Dafür sind wir vor drei Jahren nicht angetreten. Um die Aussagekraft des Schulversuches zu erhalten, muss die Primusschule mindestens bis Klasse 8 entwickelt sein. Erst dann wäre es verantwortbar, durch schulorganisatorische Maßnahmen indirekt Einfluss auf die weitere Entwicklung zu nehmen.

Nach sorgfältiger Abwägung all dieser Aspekte hat die CDU den Antrag der Linken auf Elternbefragung im letzten Schulausschuss abgelehnt.

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Wohl kaum ein Thema ist in den letzten Monaten so kontrovers, so emotional und strittig diskutiert worden wie »Europa und die EU«. Flüchtlingskrise, Brexit, drohende Staatsbankrotte von Mitgliedstaaten bestimmen dauerhaft die Schlagzeilen und bewegen die Gemüter. »Genügend Stoff also für eine Diskussion mit unserem CDU-Europaabgeordneten KarlHeinz Florenz, der u.a. den Kreis Viersen in Brüssel vertritt«, so Marc Peters, Vorsitzender der CDU Viersen. Der Stadtverband hatte Florenz nach längerer Zeit wieder ins Kreishaus eingeladen, um sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen.  
Schon in seinem Eingangsstatement stellte Florenz einige Dinge klar: »Viele Problemlösungen werden vom Parlament angestoßen, aber vom Ministerrat verhindert, weil nationale Interessen überwiegen. Im Ergebnis laufen kritische Entwicklungen aus dem Ruder und hinterher übernimmt niemand die Verantwortung.« So habe das Europaparlament bereits in 2010 das Thema Wanderungspolitik vorausschauend auf die Tagesordnung gesetzt – eine gemeinsame Strategie wurde von den Mitgliedstaaten jedoch ausgebremst. »Und jetzt jammern alle über die Auswirkungen, die letztlich auch den Brexit mit ausgelöst haben.« Der Austritt Großbritanniens müsse kritisch analysiert werden: »Wir müssen verstehen, warum die Briten gegangen sind und warum Europa so unbeliebt ist!« An diesem Punkt setzte CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Berger nach, der sich Sorgen um die Exportwirtschaft in NRW macht: »10 % unserer Ausfuhren gehen nach Großbritannien. Wenn wegen des Austrittes aus dem Binnenmarkt wieder Zölle erhoben werden, hat das konkrete Negativauswirkungen auf unsere Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze.« Um den EU-Ausstieg abzuwickeln, seien 400 bis 500 bilaterale Verträge neu zu verhandeln, klärte Florenz auf, »aber niemand hat je mit einem solchen Szenario gerechnet.«  
Neben vielen weiteren Aspekten der europäischen Politik wie z.B. einem möglichen Beitritt der Türkei, die Frage des Grenzschutzes an den Außengrenzen der EU und die Schwierigkeiten bei der raschen Umsetzung von europäischen Richtlinien und Verordnungen brachte es CDU-Vorsitzender Marc Peters auf den Punkt: »Die Menschen haben den Eindruck, dass Europa in wichtigen Fragen uneinig und unfähig zur Lösung echter Probleme ist, den
Bürger aber durch übersteigerte Regelungswut in allen nur erdenklichen Kleinigkeiten des Alltags unnötig maßregelt. Wenn sich das nicht ändert, werden sich die Bürger weiter von Europa abwenden.«  
Der Schlüssel eines gemeinsamen Fortkommens sei Solidarität, fasste KarlHeinz Florenz das Resümee des Abends zusammen:  »Nationale Egoismen nützen den einzelnen Mitgliedstaaten nur sehr kurzfristig. Auf lange Sicht kann Europa seine Stärke nur durch solidarisches Handeln bewahren können.«  

Derzeit befindet sich der vieldiskutierte Regionalplan im sog. Erarbeitungsverfahren - eine Stellungnahme der Stadtverwaltung Viersen zu den Planungen liegt der Politik jetzt vor. „Die CDU stimmt den Bewertungen der Verwaltungen grundsätzlich zu“, erklärt CDU-Ratsherr und stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Gütgens, der das Augenmerk auf einen besonders heiklen Punkt in der Planung lenkt: „Die vorgesehene Streichung von Außenpotenzialen in den einzelnen Stadtteilen lehnen wir auf jeden Fall  klar ab.“ Hierbei handele es sich schließlich bauleitplanerisch gesicherte Flächenreserven, die nicht leichtfertig aufgegeben werden dürften.  Die bereits mehrfach geäußerte Kritik an der Viersener Kurve wird seitens der CDU ebenfalls aufrechterhalten. Für Ratsherrn Fritz Meies ist dies „eine lupenreine Fehlplanung, die ein für alle Mal aus dem Regionalplan entfernt werden muss!“ Dass auch die erneute Planung der Regiobahn nach Eindhoven und Düsseldorf mit auf die Tagesordnung gehört, steht für Gütgens und die CDU  fest. „Bald schon werden solche grundlegenden Fragen in der künftigen Metropolregion Rheinland besprochen und entschieden werden. Inwieweit wir als Kreisstadt dann noch unsere eigenen Interessen durchsetzen können, ist die Frage.“  

Mit der Umorganisation des FB 41 hat der Streetworker der Stadt Viersen die Leitung der Abteilung IV Kinder-, Jugend- und Familienförderung übernommen. „Das ist sicher eine gute Personalentscheidung, aber dadurch reduziert sich der Stellenanteil für den Aufgabenbereich ‚Streetwork’ auf nur eine halbe Stelle. Das ist uns als CDU definitiv zu wenig“, so CDU-Ratsfrau Anne Kolanus. Durch die Wahrnehmung der Abteilungsleiteraufgaben und die damit einhergehende Halbierung des Streetworkeranteils drohe der Kontakt des Mitarbeiters zur Szene auf der Straße verloren zu gehen, zumindest aber sich zu verschlechtern. „Gerade aber im Hinblick auf die Bedarfe in den einzelnen Stadtteilen können wir uns einen faktischen Abbau des Streetworkings nicht leisten“, findet auch der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Thomas Gütgens (CDU).  
Die CDU fordert daher im Rahmen der Haushaltsplanberatungen, den betreffenden Stellenanteil um eine zusätzliche, ganze Stelle zu erhöhen. Für die CDU-Politiker steht fest: „Das sind wir den Jugendlichen, aber auch der Bürgerschaft im Sinne einer guten Präventionsarbeit einfach schuldig.“  

Wie gestaltet man Kommunalpolitik möglichst bürgernah? Zum Beispiel, indem man das direkte Gespräch mit den Menschen in der Stadt sucht und deren Ideen in den politischen Entscheidungsprozess einspeist. Diesen Weg hat jedenfalls die CDU Alt-Viersen nun beschritten und ein Bündel an Vorschlägen zum Thema ‚Umgestaltung der Großen Bruchstraße‘ gesammelt, ausgewertet und einen entsprechenden Antrag an die Bürgermeisterin formuliert. „Um uns ein Meinungsbild an der Basis machen zu können, haben wir einen Fragebogen entwickelt und eine Bürgerbefragung auf der Hauptstraße durchgeführt“, erklärt CDUBezirksvorsitzende Anne Kolanus das Vorgehen ihres Vorstands, „damit haben wir eine wichtige Leitlinie unseres Parteivorsitzenden Marc Peters umgesetzt, der bei seinem Antritt für einen offenen Dialog und frühzeitige Bürgerbeteiligung geworben hat.“   
Die Anregungen der befragten Bürger können sich auf jeden Fall sehen lassen: So soll das Parkplatzangebot rund um die Große Bruchstraße durch zusätzliche Stellplätze, vielleicht auch durch Anwohnerparken verbessert werden, eine Einbahnstraßenregelung und LKW-Verbot geprüft und die Fußgänger- und Radwegesituation optimiert werden. „Aber auch die Aufenthaltsqualität und Ästhetik des Quartiers liegt den Menschen sehr am Herzen“, weiß der stellvertretende CDU-Bezirksvorsitzende und Ratsherr Dr. Jürgen Moers, „so stehen auch der Erhalt des Baumbestands, die Schaffung weiterer Grünflächen und die Bewahrung der schönen Häuserfassaden ganz oben auf der Wunschliste der Bürgerinnen und Bürger – Forderungen, die wir als CDU nur allzu gerne unterstützen.“

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