CDU

Fridays for Future luden zur Podiumsdiskussion zum Klimaschutz in Viersen ein

28. 05.19

Zun√§chst einmal Lob an die Veranstalter: es war alles hervorragend organisiert und auch durchgef√ľhrt!

Zum Thema: Der menschgemachte Klimawandel kann nicht bezweifelt werden!

In Viersen haben wir schon viel getan: Eigenstromkonzept, Pelletheizungen an Schulen, energetische Sanierung, Erstellung eines Mobilitätskonzeptes und vieles andere. Können wir damit zufrieden sein?  Nein!

Deutschland hinkt den Klimazielen hinterher. Wir brauchen auf absehbare Zeit aber F√∂rdermittel, um den Weg weiter beschreiten zu k√∂nnen. Das Mobilit√§tskonzept, -√ľbrigens ein CDU-Antrag, liegt seit 6 Monaten bei der Verwaltung zur Bearbeitung; an der Stelle w√§re es sch√∂n, wenn wir da bald weiter w√§ren.

Was m√ľssen wir in Zukunft besser machen? Die Menschen mehr mitnehmen!

Klimaschutz betrifft alle! Flächendeckenden Tempolimit von 30km/h? Auf den meisten Straßen haben wir das schon. Ein Auto-Verzicht auf Kurzstrecken ist deutlich effizienter РStichwort Mobilitätskonzept!

Sozialvertr√§glichkeit des Klimaschutzes?¬† Die Energiewende verteuert erst einmal den Strom. Wer als Normal- bis Geringverdiener pl√∂tzlich 1000‚ā¨ mehr f√ľr Strom ausgeben muss, freut sich nur bedingt √ľber einen Ausgleich in Form von kostenlosen √ĖPNV ‚Äď gerade im l√§ndlichen Bereich schwer umsetzbar. Aber die Schweiz und Schweden haben gute Konzepte, von denen man lernen kann; beide L√§nder haben √ľbrigens eine Art ‚ÄěLenkungsabgabe‚Äú, die klimaschonendes Verhalten beg√ľnstigt.

Klimaschutz geht uns alle an und die Eindämmung des Klimawandels kann nur gelingen, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Das kann aber nur passieren, wenn sich die Menschen den Mehraufwand auch leisten können, d.h. wenn die Wirtschaft ihren Arbeitskräften auch weiterhin gute Gehälter zahlen kann.

Wir stehen vor der größten Herausforderung der Menschheitsgeschichte. Wir sollten alles daransetzen, diese auch zu bestehen. Dazu gilt aber auch ein ganz klar: wir wollen die Menschen mitnehmen, weder bevormunden, noch alimentieren.